Gemeinnützige Vereine: Warum und wie zu Infomaniak migrieren | InfoSwitch - Migration vers Infomaniak

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Gemeinnützige Vereine: Warum und wie zu Infomaniak migrieren

Das InfoSwitch-Team 24 janvier 2026 10 Min. gelesen

Gemeinnützige Vereine stehen vor einer ständigen Herausforderung: ihre Mission mit begrenzten Ressourcen zu erfüllen. Digitale Tools stellen oft einen erheblichen Kostenfaktor dar, zumal große amerikanische Plattformen den gemeinnützigen Sektor selten mit maßgeschneiderten Angeboten bedienen. Infomaniak bietet eine attraktive Alternative mit umfassenden Tools, ethischem Hosting und günstigen Konditionen für die gemeinnützige Welt.

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Die digitalen Herausforderungen für gemeinnützige Vereine

Einen gemeinnützigen Verein im Jahr 2026 zu führen bedeutet, mit zahlreichen Tools zu jonglieren: E-Mail für die Kommunikation mit Mitgliedern, Speicher für gemeinsame Vorstandsdokumente, Kalender zur Koordination von Ehrenamtlichen, Videokonferenzen für Remote-Meetings. Jeder dieser Bedürfnisse kann durch kostenlose Lösungen abgedeckt werden – aber zu welchem Preis?

Die Falle der „kostenlosen" Lösungen

Google Workspace bietet einen kostenlosen Plan für gemeinnützige Organisationen (Google for Nonprofits) an, ebenso Microsoft (Microsoft 365 for Nonprofits). Diese Angebote erscheinen attraktiv, bringen aber oft übersehene Kompromisse mit sich.

Erstens werden die Daten Ihrer Organisation in den Vereinigten Staaten gehostet, dem Cloud Act unterworfen. Strategiebesprechungen, Spendeninformationen, Vorstandsmeetings: All das kann potenziell amerikanischen Behörden zugänglich sein.

Zweitens sind diese kostenlosen Angebote oft in Funktionen oder Support begrenzt. Bei einem Problem sind Sie auf sich allein gestellt mit endlosen FAQ-Seiten.

Schließlich werden Sie abhängig von einem geschlossenen Ökosystem. Ihre Daten sind für diese Plattformen formatiert, und eine Migration zu einer anderen Lösung wird komplex.

Die digitale Ethikfrage

Für viele gemeinnützige Vereine sind Werte genauso wichtig wie Funktionen. Die Nutzung von Big-Tech-Diensten kann bestimmten Verpflichtungen widersprechen: digitale Souveränität, Umweltschutz, Privatsphäre.

Infomaniak bietet konkrete Antworten auf diese Bedenken. Das Unternehmen ist unabhängig (keine externen Aktionäre), seine Rechenzentren laufen mit 100 % erneuerbarer Energie und es kompensiert 200 % seiner CO2-Emissionen. Sein Geschäftsmodell basiert auf qualitativ hochwertigen bezahlten Diensten, nicht auf Datenauswertung.

Was Infomaniak gemeinnützigen Vereinen bietet

Infomaniak hat kein spezielles kostenloses Angebot für gemeinnützige Vereine, aber seine Basispreise sind zugänglich genug, dass die Kosten kein Hindernis sein sollten.

My kSuite: Die ideale Einstiegsoption

My kSuite ist ein Individualangebot, das eine professionelle E-Mail-Adresse, 15 GB kDrive-Speicher, Zugang zu kMeet für Videokonferenzen und kChat für Instant Messaging umfasst. Alles für weniger als 5 € pro Monat.

Für einen kleinen Verein mit einem einzigen Konto, das vom Vorstand geteilt wird, ist das mehr als ausreichend. Jedes Mitglied kann über eigene Zugangsdaten auf die Tools zugreifen, während die gleichen Ressourcen geteilt werden.

kSuite Standard: Erweiterte Zusammenarbeit

Für strukturiertere Organisationen bietet kSuite Standard erweiterte Collaboration-Funktionen: Jeder Nutzer erhält sein eigenes Postfach, Kalender werden zwischen Mitgliedern geteilt, kDrive-Speicher wird mit differenzierter Zugriffskontrolle zusammengelegt.

Bei 5,87 € pro Nutzer und Monat bleiben die Kosten auch für ein Team aus mehreren Mitarbeitern oder aktiven Ehrenamtlichen beherrschbar.

Hauptfunktionen für gemeinnützige Vereine

Was kSuite gemeinnützigen Vereinen bringt

  • Professionelle E-Mail – Adressen @ihr-verein.de
  • Gemeinsamer Kalender – Veranstaltungen und Sprechzeiten koordinieren
  • Cloud-Speicher – Dokumente zentralisieren (Satzung, Protokolle, Buchhaltung)
  • Videokonferenz – Remote-Vorstandsmeetings
  • Team-Chat – Tägliche Kommunikation zwischen Ehrenamtlichen
  • Office-Suite – Kollaborative Dokumentenbearbeitung

Praxisbeispiele: Infomaniak im Vereinsalltag

Sehen wir uns an, wie Infomaniak-Tools anhand konkreter Situationen in den Vereinsalltag integriert werden.

Jahreshauptversammlung organisieren

Die JHV naht. Sie erstellen einen gemeinsamen Ordner auf kDrive mit Jahresbericht, Finanzbericht und Abstimmungsresolutionen. Jedes Vorstandsmitglied kann darauf zugreifen, um es zu lesen und zu kommentieren. Sobald die Dokumente finalisiert sind, teilen Sie sie mit Mitgliedern über einen passwortgeschützten öffentlichen Link.

Für Mitglieder, die nicht persönlich teilnehmen können, richten Sie die Fernbeteiligung über kMeet ein. Sie verfolgen das Meeting per Video und können in Echtzeit über ein gemeinsames Formular abstimmen.

Ehrenamtliche koordinieren

Ihr Verein veranstaltet eine Veranstaltung, die rund zwanzig Ehrenamtliche mobilisiert. Der gemeinsame Kalender ermöglicht jedem, sich für die passenden Zeitfenster einzutragen. Ein eigener kChat-Kanal für die Veranstaltung zentralisiert Diskussionen und praktische Fragen.

Am Veranstaltungstag ist der Zeitplan für alle auf ihren Smartphones zugänglich. Kurzfristige Änderungen werden in Echtzeit widergespiegelt.

Mitgliedschaften und Kommunikation verwalten

Mitgliedsanfragen kommen an einer speziellen Adresse (mitgliedschaft@verein.de) an. Mehrere Vorstandsmitglieder können diese Anfragen von ihren eigenen Geräten aus bearbeiten, ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen, dank des E-Mail-Kennzeichnungssystems.

Der monatliche Newsletter wird kollaborativ in kDrive verfasst. Nach der Genehmigung wird er von der E-Mail-Adresse der Organisation gesendet.

Offizielle Dokumente archivieren

Satzung, Sitzungsprotokolle, Eintragungsbestätigungen: All diese Dokumente werden in einem kDrive-Ordner mit eingeschränkten Berechtigungen gespeichert. Nur der Vorstand kann bearbeiten, aber Mitglieder können auf Anfrage einsehen.

kDrives Versionierung bewahrt den Änderungsverlauf für 90 Tage, sodass Sie bei Bedarf eine frühere Version abrufen können.

Migration von Google Workspace oder Microsoft 365

Verwenden Sie derzeit die „gemeinnützigen" Angebote von Google oder Microsoft und möchten zu Infomaniak migrieren? Der Prozess ist klar definiert.

Die Migration vorbereiten

Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme, was Sie tatsächlich nutzen. Einige Vereine haben Google Workspace abonniert, nutzen aber nur Gmail und Drive. Andere verwenden Collaboration-Funktionen voll aus. Diese Bestandsaufnahme bestimmt den Umfang der Migration.

Listen Sie auch Zugriffsrechte auf: Wer hat welche Zugangsdaten, wer verwaltet welchen Aspekt. Es ist eine Gelegenheit, ungenutzte Konten zu bereinigen.

E-Mails übertragen

Infomaniaks Migrationstool importiert E-Mails automatisch von Gmail oder Outlook. Der vollständige Verlauf wird übertragen, einschließlich Ordner und Unterordner. Für ein gut gefülltes Postfach einige Stunden einplanen.

Während der Migration behalten Sie Zugang zu Ihrer alten E-Mail. Die endgültige Umschaltung erfolgt durch Änderung der DNS-Einträge Ihres Domainnamens.

Dateien übertragen

kDrive bietet direkten Import von Google Drive. Sie wählen die zu übertragenden Ordner aus und das Tool erledigt den Rest. Die Ordnerstruktur bleibt erhalten, zusammen mit Freigabeberechtigungen (die in kDrive neu konfiguriert werden müssen).

Für OneDrive/SharePoint erfolgt die Übertragung manuell über Download und dann Upload oder über die kDrive-Desktop-App, die lokale Dateien synchronisiert.

Geräte neu konfigurieren

Jeder Nutzer muss seine Geräte neu konfigurieren, damit sie auf die neuen Infomaniak-Server verweisen. Das ist der zeitaufwendigste Schritt bei vielen Ehrenamtlichen.

Bereiten Sie ein Tutorial mit Screenshots für jeden Gerätetyp vor (iPhone, Android, Outlook, Thunderbird). Bieten Sie eine technische Supportsitzung an, um weniger versierten Nutzern zu helfen.

Die Änderung kommunizieren

Informieren Sie Ihre Mitglieder und Partner über die Änderung. Wenn Sie denselben Domainnamen behalten, bleiben E-Mail-Adressen identisch und die Änderung ist für sie transparent. Andernfalls richten Sie Weiterleitungen von den alten Adressen ein.

Typisches Budget für einen gemeinnützigen Verein

Was kostet Infomaniak-Hosting für einen gemeinnützigen Verein? Hier einige Beispiele.

Profil Bedürfnisse Lösung Jahreskosten
Kleiner Verein 1 gemeinsames Postfach, einfacher Speicher My kSuite ~60 €
Mittelgroßer Verein 5 Konten (Vorstand), Zusammenarbeit kSuite Standard x5 ~350 €
Großer Verein 15 Konten (Mitarbeiter + aktive Ehrenamtliche) kSuite Standard x15 ~1.050 €

Diese Beträge sind im Verhältnis zu den Kosten anderer Dienste (Versicherung, Räumlichkeiten, Kommunikation) zu sehen. Für die meisten Vereine ist digitales Hosting ein marginaler Posten im Gesamtbudget.

Und verglichen mit den versteckten Kosten „kostenloser" Lösungen (Abhängigkeit, Datenauswertung, nicht vorhandener Support) ist die Investition in eine qualitativ hochwertige bezahlte Lösung gut begründet.

Besondere Vorteile für gemeinnützige Vereine

Hosting im Einklang mit Ihren Werten

Infomaniak ist ein unabhängiges Schweizer Unternehmen ohne externe Aktionäre. Sein Umweltverpflichtung ist konkret: 100 % erneuerbare Energie, CO2-Kompensation, natürlich gekühlte Rechenzentren. Für eine Organisation, die sich der ökologischen Transformation oder digitalen Souveränität verschrieben hat, ist das ein überzeugendes Argument.

Reaktionsschneller, mehrsprachiger Support

Im Gegensatz zu amerikanischen Tech-Giganten bietet Infomaniak Telefon- und E-Mail-Support in mehreren Sprachen mit echten Personen in der Schweiz. Für einen Verein ohne interne technische Ressourcen ist das beruhigend.

Kontrolle über Ihre Daten

Ihre Daten bleiben Ihre Daten. Infomaniak analysiert sie nicht, verkauft sie nicht weiter und nutzt sie nicht für Werbezwecke. Sie können sie jederzeit in Standardformaten exportieren.

Fazit

Gemeinnützige Vereine verdienen qualitativ hochwertige digitale Tools, die ihren Werten entsprechen und in ihr Budget passen. Infomaniak erfüllt all diese Kriterien: ethisches Hosting in der Schweiz, umfassende Funktionen, erschwingliche Preise, menschlicher Support.

Eine Migration von Google oder Microsoft erfordert etwas Organisation, ist aber für jeden motivierten Verein erreichbar. Und es lohnt sich: Gewinnen Sie die Kontrolle über Ihre Daten zurück, unterstützen Sie ein unabhängiges Unternehmen und geben Sie Ihren Mitgliedern ein Beispiel.

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