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Warum Microsoft 365 verlassen 2026: Der vollständige Leitfaden

Das InfoSwitch-Team 19 août 2026 14 Min. gelesen

Microsoft 365 war einst der unbestrittene Standard für Unternehmensproduktivität. Doch im Jahr 2026 erwägen immer mehr europäische Unternehmen den Abschied. Hier erfahren Sie warum – und wie.

5 konkrete Gründe, Microsoft 365 zu verlassen

1. Jährlich steigende Preise

Microsoft hat die Microsoft-365-Preise in den letzten Jahren erheblich angehoben: +20 % in Europa im Jahr 2023, dann +12 % im Jahr 2024. Der Plan Microsoft 365 Business Standard kostet nun 12,50 €/Benutzer/Monat (jährlich), gegenüber 9,99 € für kSuite Professional.

Kostenauswirkung: Für ein 20-Personen-Unternehmen sind das 600 €/Jahr mehr als kSuite – nur für die Lizenzen, ohne Migrationsaufwand.

2. Der CLOUD Act: Ein reales Risiko für europäische Unternehmen

Microsoft ist ein US-amerikanisches Unternehmen. Gemäß dem CLOUD Act (2018) können US-Behörden jedes amerikanische Unternehmen zwingen, auf seinen Servern gespeicherte Daten herauszugeben – unabhängig davon, wo sich die Daten befinden. Selbst wenn Ihre OneDrive-Daten in Dublin liegen, kann Microsoft zur Offenlegung gezwungen werden.

Dieses Risiko ist besonders relevant für Anwaltskanzleien, Steuerberatungen, Gesundheitseinrichtungen und Unternehmen, die personenbezogene Daten verarbeiten.

3. Teams: Schwerfällig, komplex, ressourcenhungrig

Microsoft Teams verbraucht enorme Systemressourcen, erfordert Windows oder Chromium und vermischt inkompatible Anwendungsfälle (Videokonferenzen + Messaging + Kanäle + Meetings...). Seine Komplexität erzeugt erhebliche versteckte Kosten: interne Schulungen, IT-Support, Konfigurationsaufwand.

4. OneDrive: Synchronisationsprobleme

OneDrive ist nach wie vor für Probleme bekannt: Synchronisationskonflikte, unerklärliche Fehler, hoher Akkuverbrauch, wiederkehrende Probleme unter macOS. kDrive bietet dagegen eine native Erfahrung, die für ihre Stabilität bekannt ist.

5. Datensperrung

Microsoft-Formate (DOCX, XLSX, PPTX) sind dominierend, aber nicht offen. Den gesamten Verlauf, die SharePoint-Struktur oder Teams-Gespräche zu exportieren – das ist möglich, aber komplex, kostspielig und oft unvollständig.

Womit Microsoft 365 ersetzen?

Infomaniaks kSuite deckt alle Microsoft-365-Anwendungsfälle ab:

Microsoft 365 kSuite-Entsprechung
Outlook kMail (IMAP/Exchange-kompatibel)
OneDrive kDrive (3 TB/Benutzer)
Teams kChat + kMeet
Office (Word, Excel, PPT) OnlyOffice (integriert in kDrive)
SharePoint kDrive gemeinsame Bereiche
Exchange Infomaniak Business Mail

Wie konkret migrieren?

  1. Aktuelle Nutzung analysieren: Welche Office-Funktionen werden tatsächlich genutzt? (Die meisten nutzen nur 20 % davon.)
  2. Daten exportieren: E-Mails via IMAP, Dateien via OneDrive-Sync, Kalender via ICS, Kontakte via vCard.
  3. E-Mail zuerst migrieren: über das IMAP-Migrationstool (integriert in den Infomaniak Manager).
  4. Dateien übertragen: Lokalen OneDrive-Ordner synchronisieren, dann via Desktop-Client in kDrive hochladen.
  5. Teams ablösen: kChat (auf Mattermost basierend) mit Ihrer bestehenden Teamstruktur einrichten.
  6. Microsoft kündigen: Auf Ihr Verlängerungsdatum warten und mindestens 30 Tage vorher kündigen.

Empfohlener Zeitrahmen: Planen Sie 2–4 Wochen für ein Unternehmen mit 10–20 Personen, einschließlich der Schulungszeit für Mitarbeitende.

Reale Kosteneinsparungen

Für ein Unternehmen mit 15 Nutzern:

  • Microsoft 365 Business Standard: 15 × 12,50 € = 187,50 €/Monat
  • kSuite Professional: 15 × 9,99 € = 149,85 €/Monat
  • Ersparnis: 37,65 €/Monat = 451,80 €/Jahr

Hinzu kommt: keine Teams-Lizenzgebühren mehr, 3 TB kDrive pro Benutzer (vs. 1 TB OneDrive), Schweizer E-Mail-Hosting.

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