kMeet Test 2026: Vollständiger Test der Videokonferenz von Infomaniak | InfoSwitch - Migration vers Infomaniak

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kMeet Test 2026: Vollständiger Test der Videokonferenz von Infomaniak

Das InfoSwitch-Team 14 mai 2026 12 Min. gelesen

kMeet ist die Videokonferenz-Lösung von Infomaniak – dem Schweizer Hoster, der ganz Europa aufhorchen lässt. Aber hält es dem Vergleich mit Zoom, Google Meet und Microsoft Teams stand? Nach monatelangen intensiven Tests präsentieren wir unseren vollständigen, unverblümten Test.

Unser Fazit in Kürze

Gesamtbewertung: 4/5 – kMeet ist eine hervorragende europäische Alternative zu Zoom und Google Meet. Kostenlos, kein Konto für Teilnehmer erforderlich, in der Schweiz gehostet: Es ist die ideale Wahl für Unternehmen, denen die Privatsphäre ihrer Meetings wichtig ist.

Was ist kMeet?

kMeet ist die Videokonferenz-Lösung von Infomaniak, aufgebaut auf Jitsi Meet (Open-Source-Software) und in den Schweizer Rechenzentren von Infomaniak gehostet. Es ist kostenlos unter kmeet.infomaniak.com verfügbar und in allen kSuite-Paketen enthalten.

kMeet in Zahlen

  • Gestartet: 2020
  • Hosting: Schweiz (Infomaniak-Rechenzentren)
  • Maximale Teilnehmer: 100 gleichzeitig (kostenloses Paket)
  • Dauer: Unbegrenzt
  • Technologie: WebRTC + Jitsi Meet (Open Source)
  • DSGVO: Vollständig konform, keine Datenübertragung an US-Tech-Giganten

Getestete Funktionen

Video und Audio

Funktion kMeet Zoom Google Meet
HD-Qualität Ja Ja Ja
Geräuschunterdrückung Einfach Erweitert Gut
Hintergrundunschärfe Ja Ja Ja
Max. Teilnehmer (kostenlos) 100 100 (40 Min. Limit) 100
Unbegrenzte Dauer (kostenlos) Ja Nein Ja

Zusammenarbeit im Meeting

  • Bildschirmfreigabe – Flüssig, mit Fenster-/Tab-/Vollbild-Optionen
  • Whiteboard – Integriert und kollaborativ
  • Chat – Textnachrichten während Meetings
  • Umfragen – Verfügbar
  • Hand heben – Zum Verwalten von Redebeiträgen
  • Untertitel – Automatisch (variable Qualität)

Meeting-Organisation

  • Permanente Links – Jeder Raum hat eine feste URL, einfach zu teilen
  • Passwortschutz – Sensible Meetings absichern
  • Warteraum – Kontrollieren, wer beitritt
  • Kalenderintegration – Synchronisierung mit dem Infomaniak-Kalender
  • Kein Konto für Gäste – Teilnehmer treten über einen einfachen Link bei

Performance und Stabilität

Unsere Tests wurden in Meetings mit 2 bis 25 Teilnehmern aus Frankreich, der Schweiz und Belgien durchgeführt.

Test Ergebnis Bewertung
Audio-Latenz (aus Frankreich) < 100ms Ausgezeichnet
720p-Videoqualität Stabil Sehr gut
Stabilität über 2-stündiges Meeting Keine Unterbrechungen Ausgezeichnet
Flüssigkeit der Bildschirmfreigabe Ja (30 fps) Sehr gut
CPU-Auslastung (25 Teilnehmer) Hoch Durchschnittlich

Sicherheit und Datenschutz

Hier sticht kMeet wirklich hervor:

  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – Für sensible Meetings verfügbar
  • Daten in der Schweiz – Keine Übertragung in die USA oder an Drittserver
  • Open Source – Code ist auditierbar (Jitsi-basiert)
  • Kein Werbe-Tracking – Ihre Daten werden nie kommerziell genutzt
  • Kein Konto erforderlich – Teilnehmer müssen sich nicht registrieren
  • DSGVO-konform – Erfüllt die europäischen Datenschutzanforderungen

kMeet-Preise

Paket Preis Max. Teilnehmer Funktionen
kMeet Free €0/Monat 100 Alle Kernfunktionen
My kSuite+ €4,99/Monat 100 kMeet + kDrive + Mail + kChat
kSuite Pro €9,99/Nutzer/Monat 100 Vollständige Suite + Priority-Support

Vergleich mit Mitbewerbern

Kriterium kMeet Zoom Google Meet Teams
Kostenlos unbegrenzt Ja Nein (40 Min.) Ja Begrenzt
Daten in Europa Ja (Schweiz) Nein (USA) Nein (USA) EU-Option
Open Source Ja Nein Nein Nein
Kein Konto für Gäste Ja Ja Begrenzt Nein
Cloud-Aufnahme Kostenpflichtig Kostenpflichtig Enthalten Enthalten
KI-Funktionen Nein Ja Ja Ja

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Komplett kostenlos ohne Zeitlimit – Keine willkürlichen Einschränkungen
  • Hervorragender Datenschutz – Daten bleiben in der Schweiz, außerhalb der US-Gerichtsbarkeit
  • Einfachheit – Meeting-Link in 2 Klicks, keine Installation erforderlich
  • Open Source – Volle Transparenz über die Funktionsweise
  • kSuite-Integration – Perfekt, wenn Sie bereits Infomaniak-Tools nutzen
  • Deutschsprachiger Support – Nativer Support verfügbar

Nachteile

  • Keine integrierte KI – Keine automatische Transkription oder Meeting-Zusammenfassung
  • Begrenzte Aufnahme – Keine kostenlose Cloud-Aufnahme
  • Weniger Integrationen – Weniger Drittanbieter-Konnektoren als Zoom
  • CPU-Auslastung – Kann ältere Geräte belasten

Abschließendes Fazit zu kMeet

kMeet ist eine solide, ausgereifte Lösung, die einen festen Platz in Ihrem Kollaborations-Toolkit verdient. Kostenlos, unbegrenzt, in der Schweiz gehostet und auf Open-Source-Code aufgebaut: Beim Datenschutz ist es ohne Kosten kaum zu schlagen.

Im Vergleich zu Zoom und Google Meet gewinnt kMeet nicht bei jeder Funktion (keine KI, weniger Integrationen), aber es gewinnt eindeutig bei der Datenfreiheit, der Einfachheit und dem Preis.

Wenn Sie eine ethische, kostenlose Alternative für Ihre Online-Meetings suchen, ist kMeet die offensichtliche Wahl.

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